St. Mariä Himmelfahrt (Wittichenau)
Römisch-katholische Pfarrkirche in Wittichenau
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Wichtige Erkenntnisse
- Mariä Himmelfahrt , obersorbisch Swj.
- Die spätgotische Hallenkirche gehört zur Pfarrei St.
- Sie prägt das Stadtbild von Wittichenau und ist als katholische Kirche in der Oberlausitz reich ausgestattet.
- Geschichte und Architektur Nach dem Brand der Vorgängerkirche im Jahr 1429 während der Hussitenkriege wurde die Kirche als stattliche Hallenkirche um 1440 errichtet und 1527 eingewölbt.
- Die südliche Vorhalle mit mittelalterlichem Kern erhielt 1678 ein Obergeschoss.
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Source summary
WikipediaSt. Mariä Himmelfahrt, obersorbisch Swj. Marije donjebjeswzaća, ist eine römisch-katholische Pfarrkirche in Wittichenau im Landkreis Bautzen in Sachsen. Die spätgotische Hallenkirche gehört zur Pfarrei St. Mariä Himmelfahrt im Bistum Görlitz. Sie prägt das Stadtbild von Wittichenau und ist als katholische Kirche in der Oberlausitz reich ausgestattet. Sonntagsgottesdienste finden in deutscher und sorbischer Sprache statt.
Nach dem Brand der Vorgängerkirche im Jahr 1429 während der Hussitenkriege wurde die Kirche als stattliche Hallenkirche um 1440 errichtet und 1527 eingewölbt. Mehrere Anbauten stammen aus jüngerer Zeit: Im Jahr 1906 wurden eine Sakristei im Osten, eine Taufkapelle an der Südseite (jetzt Beichtkapelle) und eine westliche Vorhalle angebaut; die nördliche Vorhalle stammt von 1933. Die südliche Vorhalle mit mittelalterlichem Kern erhielt 1678 ein Obergeschoss. Eine umfassende Restaurierung erfolgte 1933/34. Der Putzbau ist mit getreppten Strebepfeilern, Fünfachtelschluss, Spitzbogenfenstern mit schlichtem, erneuertem Maßwerk versehen und schließt mit einem Satteldach. Der im Grundriss quadratische Westturm ist nach Norden verschoben. Der Unterbau stammt vermutlich aus dem 14. Jahrhundert, das hohe achteckige Glockengeschoss von 1846, das darüber liegende Halbgeschoss und der Turmhelm wurden 1867 aufgesetzt. An der südlichen Vorhalle wurde eine Sandsteinfigur eines thronenden Christus mit Segensgestus von 1710 angebracht, die vom Bildhauer Georg Vater gestiftet wurde.
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