Straßenbahn Royan
ehemalige Straßenbahn in der Hafenstadt Royan im Westen Frankreichs
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Wichtige Erkenntnisse
- Die Straßenbahn Royan war eine Schmalspurbahn, die in der Hafenstadt Royan im Westen Frankreichs zunächst dem innerstädtischen Personenverkehr diente und später in einige Vororte erweitert wurde.
- Auf den ersten Teilstrecken im Stadtgebiet verkehrten die Züge ab 1890; der Abzweig zum Bahnhof wurde aber nur bis 1893 befahren.
- In der Hauptsaison verkehrten die Züge, die vornehmlich von den zahlreichen Touristen benutzt wurden, im Halbstundentakt.
- Sie trugen die Namen Kairouan, Australie und Madagascar und wurden 1892 an die Chemins de fer du Calvados weitergegeben.
- Von Anfang an führte hier die SGTR den Betrieb und wurde ab 1903 auch Eigentümerin.
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Source summary
WikipediaDie Straßenbahn Royan war eine Schmalspurbahn, die in der Hafenstadt Royan im Westen Frankreichs zunächst dem innerstädtischen Personenverkehr diente und später in einige Vororte erweitert wurde.
In Royan hatte die Société Générale de Tramway de Royan (SGTR), eine Tochter der Société Centrale des Chemins de fer et des Tramways, im Auftrag der Stadt eine Dampfstraßenbahn auf 600-mm-Spur durch die Société Decauville erbauen und bis 1894 auch betreiben lassen. Auf den ersten Teilstrecken im Stadtgebiet verkehrten die Züge ab 1890; der Abzweig zum Bahnhof wurde aber nur bis 1893 befahren. Zum Beginn der Badesaison 1891 erstreckte sich die Bahn nach Nordwesten bis in den Vorort Pontaillac und nach Südosten bis Saint-Georges-de-Didonne. In der Hauptsaison verkehrten die Züge, die vornehmlich von den zahlreichen Touristen benutzt wurden, im Halbstundentakt.
Zunächst kamen 1889 gebaute Mallet-Tenderlokomotiven mit der Achsfolge B’B (französisch 020-020T, englisch 0-4-4-0) und einem Leergewicht von 9,5 t zum Einsatz, die in jenem Jahr bei der Decauville-Bahn der Pariser Weltausstellung gelaufen waren. Sie trugen die Namen Kairouan, Australie und Madagascar und wurden 1892 an die Chemins de fer du Calvados weitergegeben.
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