Tempel-Moschee-Kontroverse von Ayodhya
Streit um die Babri-Moschee und den Ram-Janmabhumi-Tempel
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Wichtige Erkenntnisse
- Gläubigen Hindus gilt der Ort als Geburtsort des Gottkönigs Rama.
- Einen weltweit beachteten Höhepunkt der Auseinandersetzungen bildete die Zerstörung der Babri-Moschee durch mehrere Hunderttausend Hindu-Pilger ( kar sevaks , „Freiwillige“) am 6.
- November 2019 fällte der Oberste Gerichtshof Indiens ein grundlegendes Urteil in der Frage, wem die Stätte von Ayodhya gehört – den Hindus oder den Muslimen.
- Im August 2020 wurde mit dem Bau des hinduistischen Tempels Ram Mandir auf der Fläche der abgerissenen Babri-Moschee begonnen.
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Source summary
WikipediaDie Tempel-Moschee-Kontroverse von Ayodhya (Hindi अयोध्या विवाद Ayōdhyā Vivād, Urdu مسئلۂ ایودھیا Masʾala-ē Ayōdhyā; „Ayodhya-Streit“; auch Mandir-Masjid dispute, von Sanskrit मंदिर mandira ‚Hindutempel‘, arabisch مسجد masdschid ‚Moschee‘) ist ein seit Jahrzehnten schwelender Streit zwischen Hindus und Muslimen um ein Stück Baugrund bei der Stadt Ayodhya im Distrikt Ayodhya im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh. Gläubigen Hindus gilt der Ort als Geburtsort des Gottkönigs Rama. Im Jahr 1527 war dort durch muslimische Eroberer eine Moschee, die Babri-Moschee, erbaut worden. Einen weltweit beachteten Höhepunkt der Auseinandersetzungen bildete die Zerstörung der Babri-Moschee durch mehrere Hunderttausend Hindu-Pilger (kar sevaks, „Freiwillige“) am 6. Dezember 1992. Der Streit um Ayodhya dauert bis heute an.
Am 9. November 2019 fällte der Oberste Gerichtshof Indiens ein grundlegendes Urteil in der Frage, wem die Stätte von Ayodhya gehört – den Hindus oder den Muslimen. Der Gerichtshof entschied zugunsten der Hindus. Im August 2020 wurde mit dem Bau des hinduistischen Tempels Ram Mandir auf der Fläche der abgerissenen Babri-Moschee begonnen. Am 22. Januar 2024 weihte Premierminister Narendra Modi den fertiggestellten Tempel während einer feierlichen Zeremonie offiziell ein.
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