Thomas Quasthoff
deutscher Opernsänger, Bass-Bariton (geb. 1959)
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Wichtige Erkenntnisse
- Thomas Quasthoff (* 9.
- Leben Kindheit, Ausbildung Thomas Quasthoff wurde mit einer Conterganschädigung geboren und ist 1,34 Meter groß.
- Mit Hilfe seiner Eltern und seines zwei Jahre älteren Bruders Michael entkam er dieser Isolation, sie schlossen ihn von keiner Tätigkeit aus und ließen ihn auf selbstverständliche Weise am alltäglichen Leben teilhaben.
- Die Musikhochschule in Hannover lehnte ihn ab, weil er aufgrund seiner Behinderung kein zweites Instrument spielen konnte.
- Quasthoff waren dazu fünf Minuten eingeräumt worden, es wurden jedoch eineinhalb Stunden daraus.
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Source summary
WikipediaThomas Quasthoff (* 9. November 1959 in Hildesheim) ist ein deutscher Opernsänger (Bassbariton) und Professor für Gesang an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin.
Thomas Quasthoff wurde mit einer Conterganschädigung geboren und ist 1,34 Meter groß. Im Dokumentarfilm The Dreamer (2004/05) beschreibt Quasthoff, wie er seine Kindheit unter schikanösen Umständen in einem lagerähnlichen Wohnstift für Schwerstbehinderte verbringen musste. Mit Hilfe seiner Eltern und seines zwei Jahre älteren Bruders Michael entkam er dieser Isolation, sie schlossen ihn von keiner Tätigkeit aus und ließen ihn auf selbstverständliche Weise am alltäglichen Leben teilhaben. Der Vater erkannte früh das musikalische Talent seines Sohnes und ermöglichte trotz vieler Widerstände Gesangsunterricht für ihn. Die Musikhochschule in Hannover lehnte ihn ab, weil er aufgrund seiner Behinderung kein zweites Instrument spielen konnte. 1972 sang er als 13-Jähriger auf Betreiben seines Vaters bei Sebastian Peschko, dem damaligen Leiter der Abteilung „Kammermusik und Lied“ des NDR-Landesfunkhauses Niedersachsen in Hannover, vor. Quasthoff waren dazu fünf Minuten eingeräumt worden, es wurden jedoch eineinhalb Stunden daraus. Im selben Jahr nahm er ein Gesangsstudium bei Charlotte Lehmann in Hannover auf. Musiktheorie und Musikgeschichte lernte er bei deren Ehemann Ernst Huber-Contwig.
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