Ulf Manhenke
deutscher Schauspieler und Schauspiellehrer
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Wichtige Erkenntnisse
- Ulf Hagen Manhenke (* 21.
- Leben und Wirken Ulf Manhenke wurde als Sohn des Naturwissenschaftlers und Politikers Volker Manhenke in Oranienburg geboren.
- Seit dieser Zeit wurde er durch das Ministerium für Staatssicherheit (Stasi) innerhalb einer Operativen Personenkontrolle beobachtet.
- Dort veröffentlichte Manhenke 1989 mit einigen Kommilitonen eine politisch unerwünschte Wandzeitung, in der sie die Haltung der DDR-Regierung zum kurz zuvor in Peking verübten Tian’anmen-Massaker kritisierten.
- Von Sinnenmotten und Eulenspiegeln.
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Source summary
WikipediaUlf Hagen Manhenke (* 21. Mai 1964 in Oranienburg, Bezirk Potsdam, DDR) ist ein deutscher Schauspieler und Schauspiellehrer.
Ulf Manhenke wurde als Sohn des Naturwissenschaftlers und Politikers Volker Manhenke in Oranienburg geboren.
1985 gründete er mit dem Musiker Stephan König das „Jazztheater Leipzig“ und führte bei dessen erster Premiere, Leb wohl, Judas von Ireneusz Irediński, Regie. Seit dieser Zeit wurde er durch das Ministerium für Staatssicherheit (Stasi) innerhalb einer Operativen Personenkontrolle beobachtet. Ab 1986 studierte Manhenke an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“, Außenstelle Rostock, Schauspiel. Dort veröffentlichte Manhenke 1989 mit einigen Kommilitonen eine politisch unerwünschte Wandzeitung, in der sie die Haltung der DDR-Regierung zum kurz zuvor in Peking verübten Tian’anmen-Massaker kritisierten. Die Dozenten Bernd Röther, Thomas Vallentin und Karlheinz Adler verhinderten ihre Exmatrikulation, indem sie ihre Unterschrift unter Bertolt Brechts Gedicht Lob des Zweifels setzten und am zuvor geräumten Wandzeitungsbrett der Hochschule anbrachten und sich damit solidarisch mit den Studierenden erklärten, worauf die ermittelnde Stasi das Schulgebäude verließ. Davon erzählt unter anderem das letzte Kapitel des Buches Kein Phönix ohne Asche – Schauspielschule. Faxentempel. Von Sinnenmotten und Eulenspiegeln. Vom Spielen.
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