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Vernichtungslager Maly Trostinez

Vernichtungslager Maly Trostinez

nationalsozialistische Vernichtungsstätte südöstlich von Minsk in Belarus

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Wichtige Erkenntnisse

  • Zwischen 1942 und 1944 wurden bei Maly Trostinez 40.
  • Die Opfer wurden zumeist im nahegelegenen Wald von Blagowschtschina und ab 1943 im Wald von Schaschkowka erschossen oder in Gaswagen ermordet, ohne zuvor im Lager selbst gewesen zu sein.
  • 000 deutsche, österreichische und tschechische Juden gegen den Widerstand des Generalkommissariats Weißruthenien unter Wilhelm Kube nach Minsk gebracht werden.
  • Bei diesen wurde wahrscheinlich beschlossen, die Juden nicht mehr in das überfüllte Ghetto Minsk der Zivilverwaltung, sondern an den Kommandeur der Sicherheitspolizei und des SD (KdS) Eduard Strauch zu überstellen.

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Source summary

Wikipedia

Maly Trostinez (russisch Малый Тростенец, Maly Trostenez; belarussisch Малы Трасцянец, Maly Traszjanez), auch als Vernichtungsstätte Maly Trostinez bezeichnet, befand sich in einer ländlichen Gegend etwa zwölf Kilometer südöstlich von Minsk und unterstand dem Kommandeur der Sicherheitspolizei und des SD (KdS) für Belarus. Zwischen 1942 und 1944 wurden bei Maly Trostinez 40.000 bis 60.000 Menschen ermordet, weit überwiegend Juden sowie sowjetische Kriegsgefangene und Partisanenverdächtige. Die Opfer wurden zumeist im nahegelegenen Wald von Blagowschtschina und ab 1943 im Wald von Schaschkowka erschossen oder in Gaswagen ermordet, ohne zuvor im Lager selbst gewesen zu sein.

Nachdem Hitler im September 1941 die Deportation von Juden aus den größeren Städten des Reichs angeordnet hatte, sollten nach den Plänen des Reichssicherheitshauptamts (RSHA) 25.000 deutsche, österreichische und tschechische Juden gegen den Widerstand des Generalkommissariats Weißruthenien unter Wilhelm Kube nach Minsk gebracht werden. Adolf Eichmann und wenig später Heinrich Himmler reisten im März 1942 zu Gesprächen mit Kube. Bei diesen wurde wahrscheinlich beschlossen, die Juden nicht mehr in das überfüllte Ghetto Minsk der Zivilverwaltung, sondern an den Kommandeur der Sicherheitspolizei und des SD (KdS) Eduard Strauch zu überstellen. Reinhard Heydrich beauftragte Strauchs Dienststelle kurz darauf, die eintreffenden Juden unmittelbar nach deren Ankunft zu töten.

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