Walter Giller
deutscher Schauspieler (1927–2011)
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Wichtige Erkenntnisse
- Walter Giller (* 23.
- Dezember 2011 in Hamburg) war ein deutscher Schauspieler.
- Röver, in Hamburg, wurde der Gymnasiast Anfang 1943 als Flakhelfer eingezogen.
- Giller entschied sich dann jedoch, Schauspieler zu werden.
- Er nahm Schauspielunterricht bei Eduard Marks in Hamburg.
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Source summary
WikipediaWalter Giller (* 23. August 1927 in Recklinghausen; † 15. Dezember 2011 in Hamburg) war ein deutscher Schauspieler.
Aufgewachsen als Sohn des Kinderarztes Walter Giller und dessen Ehefrau Edwine, geb. Röver, in Hamburg, wurde der Gymnasiast Anfang 1943 als Flakhelfer eingezogen. Nach seiner Kriegsgefangenschaft begann er zunächst ein Studium der Medizin. Giller entschied sich dann jedoch, Schauspieler zu werden. Nach Volontariat und Regieassistenz an den Hamburger Kammerspielen bei Ida Ehre bekam er 1947 seine erste Theaterrolle in Thornton Wilders Wir sind noch einmal davongekommen. Er nahm Schauspielunterricht bei Eduard Marks in Hamburg.
Ab 1948 erhielt Giller erste kleine Filmrollen. Seine erste Hauptrolle spielte er 1951 in dem Film Primanerinnen. Giller wurde ein vertrautes Gesicht des deutschen Kinofilms der 1950er Jahre. Manchmal komisch, manchmal schüchtern, aber immer nett und nie ausfallend repräsentierte er in zahlreichen Produktionen den jungen Herrn von nebenan. Nur selten bot sich ihm die Gelegenheit, sein großes Potenzial als Charakterdarsteller unter Beweis zu stellen. So spielte er neben Heinz Rühmann in Der Hauptmann von Köpenick (1956), neben Martin Held in Spion für Deutschland (1956) und Rosen für den Staatsanwalt (1959, Bundesfilmpreis) sowie mit Hardy Krüger in Zwei unter Millionen (1961, ebenfalls Bundesfilmpreis).
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