Wasserwerfer 10000
Spezialfahrzeug der Polizei
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Wichtige Erkenntnisse
- Der Wasserwerfer 10000 (kurz WaWe 10) ist ein Wasserwerfer-Typ der deutschen Polizei.
- Ein Prototyp wurde im November 2008 an die Bundespolizei übergeben, die Auslieferung der ersten fünf Serienfahrzeuge erfolgte bis 2011.
- Primärer Einsatzbereich des Wasserwerfers ist die Anwendung unmittelbaren körperlichen Zwanges gegen Personen im Rahmen der polizeilichen Gefahrenabwehr, insbesondere bei Demonstrationen und anderen Großveranstaltungen.
- Die im Frühsommer 2008 erfolgte europaweite Ausschreibung durch das Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern konnte das auf Feuerwehrfahrzeuge spezialisierte Unternehmen Rosenbauer für sich entscheiden.
- Bis 2019 soll der Ersatz der bisherigen Fahrzeuge abgeschlossen sein.
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Source summary
WikipediaDer Wasserwerfer 10000 (kurz WaWe 10) ist ein Wasserwerfer-Typ der deutschen Polizei. Die Baureihe ist Nachfolger des Wasserwerfer 9000. Ein Prototyp wurde im November 2008 an die Bundespolizei übergeben, die Auslieferung der ersten fünf Serienfahrzeuge erfolgte bis 2011. Hersteller ist die österreichische Firma Rosenbauer. Primärer Einsatzbereich des Wasserwerfers ist die Anwendung unmittelbaren körperlichen Zwanges gegen Personen im Rahmen der polizeilichen Gefahrenabwehr, insbesondere bei Demonstrationen und anderen Großveranstaltungen.
Der Beschaffung liegt ein Beschluss der Innenministerkonferenz von Bund und Ländern aus dem Jahr 2005 zu Grunde. Die im Frühsommer 2008 erfolgte europaweite Ausschreibung durch das Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern konnte das auf Feuerwehrfahrzeuge spezialisierte Unternehmen Rosenbauer für sich entscheiden.
Die Fahrzeuge wurden zunächst in Hamburg und Berlin erprobt und gingen ab 2010 in Serie. Bis 2019 soll der Ersatz der bisherigen Fahrzeuge abgeschlossen sein. Bestellt sind zunächst 50 Fahrzeuge mit einer Option auf insgesamt 78. Ein Fahrzeug sollte rund 900.000 Euro kosten. Die tatsächlichen Beschaffungskosten in den Jahren 2013 und 2015 wurden vom Land Bremen mit rund 1,1 Millionen Euro pro Fahrzeug angegeben. Die Wasserwerfer sind Teil der materiellen Ausstattung der Bereitschaftspolizeien (wie z. B. auch die sonstigen Fahrzeuge) der Länder. Diese wird aus dem Etat des Bundesministerium des Innern finanziert und von diesem beschafft. Der Bund stellt die Ausstattung den Ländern zur Verfügung. Die Bereitschaftspolizeien in Hamburg und Sachsen erhielten als erste die Wasserwerfer des neuen Typs. Am 10. Februar 2011 übergab der Hamburger Innensenator Heino Vahldieck den Wasserwerfer an den Hamburger Polizeipräsidenten Werner Jantosch. In Sachsen wurde der Wasserwerfer am 28. April 2011 eingeführt.
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