Wilhelm von Mirbach-Harff
deutscher Diplomat und Botschafter
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Wichtige Erkenntnisse
- Wilhelm Maria Theodor Ernst Richard Graf von Mirbach-Harff (* 2.
- Juli 1918 in Moskau) war ein deutscher Diplomat.
- Zudem war er ab 1913 Mitglied des Preußischen Herrenhauses.
- Johann Wilhelm von Mirbach-Harff, der Gründer der Rheinischen Ritterakademie, war ein Urgroßonkel, Richard Freiherr von Vorst-Gudenau der Großvater väterlicherseits.
- Ausbildung und Karriere Als Kind erhielt Wilhelm in den ersten Jahren Privatunterricht.
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Source summary
WikipediaWilhelm Maria Theodor Ernst Richard Graf von Mirbach-Harff (* 2. Juli 1871 in Ischl, Österreich ob der Enns; † 6. Juli 1918 in Moskau) war ein deutscher Diplomat. Er war von Dezember 1917 bis zu seiner Ermordung durch Linke Sozialrevolutionäre im Juli 1918 Gesandter des Deutschen Reiches in Sowjetrussland. Zudem war er ab 1913 Mitglied des Preußischen Herrenhauses.
Wilhelm Graf von Mirbach-Harff stammte aus einer Familie des rheinischen Uradels. Johann Wilhelm von Mirbach-Harff, der Gründer der Rheinischen Ritterakademie, war ein Urgroßonkel, Richard Freiherr von Vorst-Gudenau der Großvater väterlicherseits. Seine Eltern waren Ernst Freiherr von der Vorst-Lombeck-Gudenau (ab 1882 von Mirbach-Harff) (1845–1901) und dessen Ehefrau Wilhelmine von Thun-Hohenstein (1851–1929).
Als Kind erhielt Wilhelm in den ersten Jahren Privatunterricht. Ab 1881 besuchte er die Theresianische Akademie in Wien. In dieser Zeit erfolgte die Umbenennung der Familie in Mirbach-Harff. Seine schulische Ausbildung setzte er 1885 an der Rheinischen Ritterakademie in Bedburg fort. Nach Abschluss der Ritterakademie 1889 nahm er ein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität in Freiburg/Breisgau auf. Weitere Universitäten zur Fortsetzung des Studiums waren Berlin und Lausanne. Mit dem Referendarexamen schloss er 1893 das Studium ab. In den Jahren 1893 bis 1894 absolvierte er als Einjährig-Freiwilliger seinen Militärdienst im Kürassierregiment v. Driesen Nr. 4 in Westfalen. Der Schritt in eine diplomatische Berufskarriere erfolgte 1895 mit Eintritt ins Auswärtige Amt als Anwärter.
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