Yoon Suk-yeol
südkoreanischer Politiker, 13. Präsident von Südkorea
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Wichtige Erkenntnisse
- Yoon Suk-yeol (Aussprache: [ jun sʰʌŋnjʌɭ ], * 18.
- Zuvor war er ab 2019 Generalstaatsanwalt Südkoreas.
- Präsidentschaftswahl an und wurde im März 2022 mit 48,6 % aller Stimmen zum Präsidenten gewählt.
- Anfang Dezember 2024 rief er überraschend das Kriegsrecht aus.
- Das Parlament leitete ein Amtsenthebungsverfahren gegen ihn ein, das erfolgreich war: Im Januar 2025 kam er wegen der Vorgänge in Haft, wurde aber im März aufgrund von Verfahrensfehlern freigelassen.
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Source summary
WikipediaYoon Suk-yeol (Aussprache: [jun sʰʌŋnjʌɭ], * 18. Dezember 1960 in Seodaemun-gu, Seoul) ist ein südkoreanischer Politiker und war von Mai 2022 bis April 2025 Präsident Südkoreas. Zuvor war er ab 2019 Generalstaatsanwalt Südkoreas. Er trat 2022 für die konservative Partei Gungminui-him bei der 20. Präsidentschaftswahl an und wurde im März 2022 mit 48,6 % aller Stimmen zum Präsidenten gewählt. Im Mai 2022 wurde er in seinem neuen Amt vereidigt.
Anfang Dezember 2024 rief er überraschend das Kriegsrecht aus. Der dahinter steckende Putschversuch scheiterte aber und Yoon wurde vom Dienst suspendiert. Das Parlament leitete ein Amtsenthebungsverfahren gegen ihn ein, das erfolgreich war: Im Januar 2025 kam er wegen der Vorgänge in Haft, wurde aber im März aufgrund von Verfahrensfehlern freigelassen. Im April 2025 bestätigte das Verfassungsgericht seine Amtsenthebung. Im Mai trat Yoon aus seiner Partei aus und kam damit einem Parteiausschluss zuvor. Seit der Amtsenthebung von Yoon gab es mehrere kommissarische Präsidenten in Südkorea, zuletzt füllte Lee Ju-ho dieses Amt aus; am 3. Juni 2025 wurde der bisherige Oppositionsführer Lee Jae-myung vorgezogen zum neuen Präsidenten gewählt.
Am 19. Februar 2026 wurde Yoon wegen Amtsmissbrauchs zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt.
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