Zichorienfabrik
Produktionsanlage zur Herstellung eines kaffeeähnlichen Getränkes aus der Wurzel der Gemeinen Wegwarte
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Wichtige Erkenntnisse
- Eine Zichorienfabrik (im 19.
- Geschichte Im Jahr 1766 verbot Friedrich II.
- Das Verbot zog nicht nur einen umfassenden Schmuggel mit Kaffeebohnen nach sich, sondern förderte die Suche nach Alternativen für den beliebten Überseekaffee.
- Als Erfinder des Zichorienkaffees gelten der kurhannoversche Offizier Christian von Heine aus Holzminden und der Braunschweiger Gastwirt Christian Gottlieb Förster († um 1801), die 1769/1770 eine Konzession für die Produktion von Zichorienkaffee in Braunschweig und Berlin erhielten.
- Bereits um 1795 bestanden 22 bis 24 Betriebe dieser Art.
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Source summary
WikipediaEine Zichorienfabrik (im 19. Jahrhundert überwiegend in der Schreibweise Cichorienfabrik) war eine Produktionsanlage zur Herstellung eines kaffeeähnlichen Getränkes aus der Wurzel der Gemeinen Wegwarte (Cichorium intybus, Zichorie genannt und zeitgemäß bekannter als Varietät Chicorée).
Im Jahr 1766 verbot Friedrich II. von Preußen die private Einfuhr und den privaten Handel mit teurem Übersee-Kaffee, um die Außenhandelsbilanz des merkantilistischen Preußens zu verbessern. Das Verbot zog nicht nur einen umfassenden Schmuggel mit Kaffeebohnen nach sich, sondern förderte die Suche nach Alternativen für den beliebten Überseekaffee. Die Etablierung von Zichorienfabriken erfolgte in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Als Erfinder des Zichorienkaffees gelten der kurhannoversche Offizier Christian von Heine aus Holzminden und der Braunschweiger Gastwirt Christian Gottlieb Förster († um 1801), die 1769/1770 eine Konzession für die Produktion von Zichorienkaffee in Braunschweig und Berlin erhielten.
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