Bodman (Adelsgeschlecht)
Adelsgeschlecht
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Wichtige Erkenntnisse
- Bodman (auch Bodmann ) ist der Name eines hochfreien schwäbischen Adelsgeschlechts.
- Hohenbodman, der ursprüngliche Stammsitz des Geschlechts, ist heute ein Ortsteil der Gemeinde Owingen im Bodenseekreis.
- Geschichte Herkunft Erstmals urkundlich erwähnt wird das Geschlecht im Jahre 1152 mit Eberhardus de Bodemen .
- Die gesicherte Stammreihe beginnt 1217 mit Conradus de Bodemin .
- Der Stammsitz, die Burg Hohenbodman und Herrschaft Hohenbodman, fiel später als Vogtei an die freie Reichsstadt Überlingen.
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Source summary
WikipediaBodman (auch Bodmann) ist der Name eines hochfreien schwäbischen Adelsgeschlechts. Die Herren von Bodman gehörten zum Uradel im Hegau und Allgäu am Bodensee. Hohenbodman, der ursprüngliche Stammsitz des Geschlechts, ist heute ein Ortsteil der Gemeinde Owingen im Bodenseekreis. Zweige der Familie bestehen bis heute.
Erstmals urkundlich erwähnt wird das Geschlecht im Jahre 1152 mit Eberhardus de Bodemen. Die Familie ist stammesverwandt mit dem erloschenen Grafengeschlecht von Heiligenberg. Die gesicherte Stammreihe beginnt 1217 mit Conradus de Bodemin. Die Herren von Bodman waren Reichsministeriale der Hohenstaufen und des Bischofs von Konstanz. Der Stammsitz, die Burg Hohenbodman und Herrschaft Hohenbodman, fiel später als Vogtei an die freie Reichsstadt Überlingen. Von der im Dreißigjährigen Krieg zerstörten Burg existiert heute nur noch der Bergfried.
Im 13. Jahrhundert gelangte die Burg Altbodman bei Bodman in Familienbesitz. Einer Sage nach brannte ihr Vorwerk, die alte Burg auf dem Frauenberg, am 16. September 1309 während eines Familienfestes, ausgelöst durch einen Blitzschlag, ab. Bei dieser Tragödie starben fast alle Angehörige der Familie und einige Gäste anderer Adelsgeschlechter. Nur das jüngste männliche Familienmitglied der Bodmans, der einjährige Johannes von Bodman, überlebte das Inferno. Er wurde von seiner Amme in einen Kessel gesteckt und aus dem Fenster geworfen. Der Kessel fiel hinab und blieb, von Bäumen und Sträuchern gebremst, schließlich hängen. An der Stelle, wo sich der Kessel mit dem kleinen Johannes verfing, erinnert heute ein Gedenkstein an das Ereignis. Der Kessel ist im Schloss Bodman ausgestellt.
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